Dienstag, 20. März 2012

Die Spielsucht der Banker und die Politiker als Zuschauer

Es ist genau das, was die Menschen erschüttert. Es ist das, was die Menschen zweifeln lässt, dass Politiker überhaupt noch in der Lage sind, Probleme der Gesellschaft oder der Welt zu lösen. Der Anschein verstärkt sich immer mehr, dass die Vermehrung des Vermögens im Vordergrund steht und nicht die Probleme, die in der Gesellschaft auftreten (1).

Und so wird auch in der Finanzkrise gehandelt, nur, das die Geldvermehrung nun den Banken zugute kommt. So wird den Banken zum wiederholten Male frisches Geld zur Verfügung gestellt (2). Wie soll unter diesen Bedingungen ein Mentalitätswechsel im Bewusstsein der Banker Einzug halten? Die Gefahr ist wieder gegeben, dass mit diesem Geld neu spekuliert wird (2). - Ist diese Art mit Geld umzugehen nicht eine Art der Spielsucht, die die Akteure immer wieder in ihre Handlungsmuster zurückfallen lässt, vergleichbar mit der Computerspielsucht (3)? Nur eine Unterbindung des Spielens kann sofort Abhilfe schaffen.

(1) Stern:
 http://www.stern.de/politik/deutschland/affaere-wulff-die-gier-und-die-macht-1772067.html#utm_source=standard&utm_medium=rssfeed&utm_campaign=politik

(2) Spiegel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,821835,00.html#ref=rss

(3) Universitätsmedizin Mainz:
http://www.unimedizin-mainz.de/index.php?id=5377&L=0&0=

1 Kommentar:

Ironimus hat gesagt…

Zitat: "Heute leben wir, wirtschaftlich betrachtet, in der gesamten zivilisierten Welt unter der Herrschaft einer gewaltigen Plutokratie".

Zeitlos modern, denn - dieses Zitat ist dem Buch "Von kommenden Dingen", erschienen 1917 (!) entnommen.
Geschrieben von einem millionenschweren "Wirtschaftskapitän", der zugleich Sozialkritiker war - Walther Rathenau. Die Zeit scheint stehen geblieben :-((.