Sonntag, 30. Dezember 2012

Glücksforschung und die Beziehung zum Geld

'Geld sei in Münzen geprägte Freiheit', hat Dostojewski behauptet. Tatsächlich geht es ohne Geld nicht, um zu existieren.  Ist ein gewisses Einkommen erreicht, führt eine weitere Steigerung nicht zu einer wesentlichen Zunahme des Glücksgefühls (1)


Geld macht nicht immer glücklich.
2011 wurde ein Glücksatlas veröffentlicht. Danach werden andere Faktoren wichtiger wie z.B. Status, Hierarchie und Ungleichbehandlung, die sich auf den relativen Vergleich beziehen. Auch muss mehr gearbeitet werden und es bleibt weniger Zeit für private Dinge, die zu mehr Unzufriedenheit führen. Auch das Streben nach Materiellem, das über die Grundbedürfnisse hinaus geht, mindert eher das Glücksempfinden (1).

(1) fluter:
Macht Geld Glücklich? http://www.ruckriegel.org/

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Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weihnachten 2012

Frohe Weihnachten ist nicht immer gegeben.  Die Kirchen warnen vor sozialen Verwerfungen. (1)

Die Themen der christlichen Kirchen sind dieses Jahr die zunehmenden sozialen Unterschiede in der Gesellschaft. Die Solidarität mit den Schwachen wird angemahnt. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander und es wird betont, dass ein 'menschenwürdiges Einkommen' für normales Leben möglich sein muss (1).

Es ist doch ein Trugschluss, dass ein hohes Einkommen immer an eine hohe Arbeitsleistung gekoppelt ist, sondern es geht um den Wertezuwachs von und durch Entscheidungen der Führungsebene, der honoriert wird. Diese Möglichkeit haben die Geringverdiener nicht.

In diesem Sinne wünschen wir den Lesern von Fukushimabreak erholsame Tage und dass Sie ein schönes Weihnachtsfest verleben.

Weihnachten 2012 


(1) Stern:
http://www.stern.de/politik/deutschland/weihnachtspredigten-kirchen-warnen-vor-sozialer-spaltung-1946544.html#utm_source=standard&utm_medium=rssfeed&utm_campaign=politik
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Sonntag, 23. Dezember 2012

Armut als Wirtschaftsfaktor

In Deutschland stehen Mindestlohn und die Hartz IV als Synonym für Armut.  "Immer weniger Menschen [können] von ihrer Arbeit leben". Es herrscht Armut trotz Arbeit (1).

Einerseits fliesen riesige Summen zur Bankenunterstützung ab - andererseits wird bei den gering Verdienenden weiter gespart. Einmal beim Lohn, der immer weiter nach unten gedrückt wird und auch durch den Staat, der Sozialleistungen reduziert. Doch das Signal des Staates ist fatal. Nicht nur das Firmen die Leistung der Menschen nicht honorieren, sondern der Staat gibt diesen Menschen auch noch zu verstehen, dass sie nicht viel Wert sind. Schließlich fließen ohne viel Aufhebens den Banken Milliarden Euro an Unterstützungsgeldern zu - Banken sind halt viel wert....

(1) Quelle:
http://www.tagesschau.de/inland/armutsbericht114.html

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Samstag, 15. Dezember 2012

Internationalen Konferenz zur Atomsicherheit

In Japan wird zur Zeit die Konferenz für Atomsicherheit abgehalten. Erfahrungen und Schlussfolgerungen sollen ausgetauscht werden (1). 

Ziel ist nicht nur der Austausch von Informationen, sondern auch eine Verbesserung der Sicherheitsstandards. Dabei geht es um die weitere Nutzung der Atomkraft und nicht deren Abschaffung, obwohl 160 000 Japaner ihre Heimat verlassen mussten. Begleitet werden die Beratungen von Demonstrationen gegen die Atomkraft (1).

(1) Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/internationale-konferenz-zur-atomsicherheit-minister-und-experten-beraten-ueber-lehren-aus-fukushima-11994517.html

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Montag, 10. Dezember 2012

Klimakonferenz in Doha

Die Klimakonferenz hat in Doha nicht annähernd das gebracht, was man sich erhofft hatte. Nur mit Mühe wurde ein Kompromiss gefunden. Das Kyoto-Protokoll wird bis 2020 verlängert (1).

"Die wachsweichen Beschlüsse der Konferenz leisten keinen Beitrag, um den globalen Temperaturanstieg zu bremsen" (1). So kann die Frage gestellt werden, ob überhaupt ein Verantwortungsbewusstsein der Regierungen der einzelnen Staaten vorhanden ist. Ein Verantwortungsbewusstsein dem Menschen auf der 'globalen' Welt gegenüber.

(1) SPIEGEL ONLINE:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/umweltverbaende-kritisieren-ergebnisse-des-klimagipfels-in-doha-a-871792.html#ref=rss

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Sonntag, 9. Dezember 2012

Klimazusammenbruch durch zaghafte Politik

Die Förderung der Nutzung von Regenerativen Energiequellen wird noch akzeptiert. Aber den Verbrauch von Öl-, Gas- und Kohle zu stoppen, dazu sieht sich die Politik nicht in der Lage. Sie müsste sich mit der Energiewirtschaft anlegen. Das scheint nicht möglich zu sein (1).

Dabei wäre es auch eine Investition in die Zukunft, die Energievorräte nicht zu verbrauchen, sondern den nächsten Generationen als Reserve zu lassen. Auch schaden wir uns mit deren Verbrauch selbst, durch die Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung.

(1) Quelle:
http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/klimawandel-als-marktversagen

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Freitag, 7. Dezember 2012

Neue Gaspipeline für Europa

Eine neue Pipeline für russisches Gas soll gebaut werden. Ziel ist der südeuropäische Raum. Damit will Russland das Gebiet der Ukraine umgehen (1).

Es wird über den Ausbau der Regenerativen Energie in Deutschland - in Europa gespochen. Europa will Vorreiter in Sachen Alternativer Energieerzeugung sein. Und dann kommt wieder die Realpolitik der fossilen Energieträger zum Zuge.


(1) Tagesschau:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/southstream114.html

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