Mittwoch, 14. März 2012

Atomenergie - gibt es eine Energiewende?

Wie geht es mit der Energiewende in Deutschland weiter?

Zusammenfassung:

  • Protest Jahr 1 nach Fukushima. Die Energiewende war richtig, sagt die Regierung in Berlin. Aber handelt sie auch danach? Ein Problem bleibt, wohin mit dem Atommüll - Link (1). -  Möglicherweise gibt es gar keine Lösung für eine Endlagerung, die Jahrhunderte gültig ist. Vorstellbar wird ein Szenario, dass der Atomabfall mobil gelagert und auch wiederholt umgefüllt werden muss, weil die Behälter undicht werden.
  • Atomkraftwerke bleiben möglicherweise länger stehen als vorgesehen. Das hängt vor allem mit dem Atommüll zusammen. Ist es ein Widerspruch? - Link (2)
  • Verschiedene Meinungen von der politisch gewollten Blockierung, über den Netzausbau bis zum geforderten staatlichen Eingriff, um der Energiewende zum Erfolg zu verhelfen kommen zu Wort - Link (3).
  • Hintergründe und Bewertungen finden Sie unter "Deutscher Naturschutzring". Auch wird auf eine Analyse von der Organisation "Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" (4) angeführt. - Link (5)
Nutzen Sie für weitere Informationen auch die Navigationsleiste rechts "Aktualisierte Informationen zu Themenschwerpunkten", die zu einschlägigen Organisationen Beiträge liefern.

(1) Zeit:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-03/demonstration-atomkraft-deutschland

(2) Spiegel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,820717,00.html#ref=rss

(3) Tagesspiegel:
http://www.tagesschau.de/inland/energiewende154.html

(4) Deutscher Naturschutzring:
http://www.dnr.de/aktuell/weltweite-fukushima-informations-kampagne-2012.html

(5) IPPNW:
http://www.fukushima-disaster.de/fukushima_supergau_studie.pdf

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1 Kommentar:

Ironimus hat gesagt…

Ergänzung

Und ein jahr nach Fukushima bröckelt der scheinbare Konsens über die Abschaltung der AKWs.
Nicht nur im Regierungslager - das war über kurz oder lang zu erwarten -,sondern auch in der Bevölkerung. Die Alternativen Windkraft (wird von Anwohnern oft abgelehnt), Solarenergie (Förderung wird regierungsseitig heruntergefahren ohne dass es zu massenhaften Protesten kommt); dagegen wird die Braunkohleförderung (Brandenburg) ausgebaut - Protest nur von Einwohnern, deren Dörfer verschwinden.
Braucht es eine neue Naturkatastrophe, um hier wieder ein Bündnis zu schmieden?